Sehenswürdigkeiten
Der Bremer Marktplatz
Rund um den Markplatz zeigt sich Bremen Geschichte besonders eindrucksvoll. Direkt auf dem Marktplatz stehen der Bremer Roland, das Bremer Rathaus und der Bremer Dom. "Gleich nebenan" finden Sie die Bremer Stadtmusikanten und die Böttcherstraße. Viele weitere Sehenswürdigkeiten sind direkt vom Marktplatz aus zu erreichen. Der Marktplatz befindet sich im Stadtzentrum, sodass Sie von hier aus auch bequem "bummeln" gehen können. Im Oktober, zu Bremens fünfter Jahreszeit, dem Freimarkt, befindet sich auf dem Marktplatz der Kleine Markt; im Dezember der Bremer Weihnachtsmarkt.
Der Bremer Roland
Die "Freiheitsstatue" Bremens steht seit 1404 an seinem Platz als Symbol für Recht und Freiheit. Der Bremer Roland ist die größte Roland-Statue Deutschlands. Gemeinsam mit dem Bremer Rathaus wurde der Bremer Roland 2004 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Sein Blick ist genau auf den Dom gerichtet. Die Abstände der Knie bilden genau das altertümliche Maß der Bremer Elle. Zwischen den Füßen liegt der Krüppel, der 1302 das Gebiet umkroch, welches daraufhin Gräfin Emma den Bremern als Bremer Bürgerweide geschenkt hat, wo heute die Bremer Stadthalle steht, welche für diverse Messen und Veranstaltungen genutzt wird.
Die Bremer Stadtmusikanten
An der Westseite - und damit der linken Seite - des Rathauses, steht die bekannteste Darstellung der Bremer Stadtmusikanten: die Bronzefigur des Künstlers Gerhard Marcks von 1951. Die Bremer Stadtmusikanten sind Teil des Märchens der Gebrüder Grimm, welches sich nicht nur in Bremen sondern auch im Umland großer Beliebtheit erfreut. Nach Brauchtum geht der Wunsch in Erfüllung, den man sich wünscht, während man die Vorderbeine des Esels umfasst.
Das Bremer Rathaus
Zusammen mit dem Bremer Roland wurde das Bremer Rathaus von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Im Rathaus in Bremen sitzen der Senat und der Bremer Bürgermeister. An der Hausfassade zum Markplatz hin, sind die acht Figuren des Kaisers und der Kurfürsten zu sehen. An den Fassaden zum Osten und zum Westen hin, sind noch weitere Figuren zu sehen, welche Weisheit und Glauben symbolisieren sollen. Am zweiten Torbogen des Rathauses befindet sich das Bild der Bremer Sage von der Bremer Gluckhenne, welche laut Legende zur Gründung der Hansestadt beigetragen hat, indem sie Fischern einen Ansiedlungsplatz zeigte.
Das Bremer Rathaus wurde 1405-1410 (Gotik) errichtet und im 17. Jahrhundert mit einer Fassade im Stil der Weser-Renaissance versehen.
Der Bremer Schnoor
Das Schnoorviertel ist Bremens ältester Stadtteil mit zahlreichen sehr guten Restaurants. Wie Perlen auf einer Schnur (niederdeutsch Schnoor oder Snoor), sind die kleinen Häuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert dicht aneinander gereiht.






